12.04.2020

Tageslosung

Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Jesaja 60,2

Lehrtext

Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass d

Markus 16,2-4

Feiertag

Ostersonntag

Woche

12.04.2020

Erklärung

Ostern
Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten. Ostern ist an keinem festen Termin, sondern fällt auf den ersten Sonntag nach Frühlingsvollmond. - Als einige Frauen am Ostersonntag zum Grab Jesu kommen, um seinen Leichnam zu salben, finden sie das Grab leer. Jesus erscheint zuerst den Frauen, dann den Jüngern. Sie sind geschockt und überwältigt. Voller Freude ruft man sich zu: 'Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!' Diese Überwindung des Todes feiern Christen am Ostersonntag. Den Übergang vom Tod zum Leben begehen viele von ihnen symbolisch in einer festlichen Osternacht: Man trifft sich am Vorabend des Osterfestes und gestaltet die Nacht mit Meditation, Musik, Lesungen und Prozessionen. Im Osterfrühgottesdienst wird mit anbrechendem Tageslicht die erste Osterkerze entzündet. Das morgendliche Osterfrühstück lässt den Ostertag fröhlich beginnen.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Das Wunder der Auferstehung

Wochenspruch

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offenbarung 1,18

Wochenlied

Christ lag in Todesbanden (EG 101)
Wir stehen im Morgen (Wwdl+ 219)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Bettina Kammerer, Stuttgart

Predigttext

1. Korinther 15,(12-18.)19-28

(12Wenn Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? 13Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. 14Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. 15Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. 16Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. 17Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; 18dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.) 19Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. 20Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 21Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. 23Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; 24danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. 25Denn er muss herrschen, bis Gott „alle Feinde unter seine Füße gelegt hat“ (Psalm 110,1). 26Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. 27Denn „alles hat er unter seine Füße getan“ (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.